Netzwerkisolatoren: Kleine Helfer mit großer Wirkung in Klinik und Arztpraxis
23. März 2026Die EU-Richtlinie NIS2 stellt Unternehmen vor neue Herausforderungen: Neben organisatorischen Maßnahmen rückt vor allem die Resilienz von Netz- und Informationssystemen in den Fokus. Ziel ist es, kritische Infrastrukturen besser gegen Ausfälle, Störungen und Cyberrisiken abzusichern.
Doch während viele Diskussionen auf Software, Monitoring oder Governance abzielen, wird ein entscheidender Aspekt oft übersehen:
Die physikalische Integrität der Netzwerkinfrastruktur.
Physikalische Sicherheit als Fundament der NIS2-Strategie
NIS2 fordert unter anderem:
- Sicherstellung der Systemverfügbarkeit
- Schutz vor Störungen und Ausfällen
- Risikomanagement entlang der gesamten Infrastruktur
Gerade in industriellen Umgebungen, der Medizintechnik oder kritischen Anlagen entstehen Risiken jedoch nicht nur durch Cyberangriffe, sondern auch durch:
- Potentialunterschiede
- Überspannungen (z. B. durch Schaltvorgänge oder Blitzinduktion)
- elektromagnetische Störungen
Diese können zu Systemausfällen, Datenverlust oder sogar Geräteschäden führen.
Netzwerkisolatoren als technische Schutzmaßnahme
Hier setzen die Netzwerkisolatoren von EMO Systems an.
Am Beispiel des
EMOSAFE EN-1005+ Netzwerkisolator:
- Galvanische Trennung von Ethernet-Verbindungen
- Vermeidung von Potentialausgleichsströmen
- Schutz vor transienten Überspannungen und ESD
- Spannungsfestigkeit bis zu 5 kV AC / 8,5 kV DC
- Unterstützung von Gigabit-Ethernet (bis 1 Gbit/s)
Das Ergebnis:
Stabile, störungsarme Netzwerke als Basis für sichere IT- und OT-Systeme
Normen & Standards: Sicherheit messbar machen
Der EN-1005+ erfüllt zentrale industrielle und medizinische Normen:
- IEC 60601-1 (elektrische Sicherheit in medizinischen Systemen)
- ISO 11801 Class D (Ethernet-Performance)
- UL Recognized Component (internationale Sicherheitszertifizierung)
Zusätzlich ermöglicht der Hutschienenadapter (Z-6R) die normgerechte Integration:
- Montage auf 35 mm DIN-Hutschiene gemäß EN 50022
- Sicherstellung erforderlicher Isolationsabstände zu benachbarten Komponenten
Damit lassen sich Netzwerkisolatoren direkt in bestehende Schaltschrank- und OT-Architekturen integrieren.

Beitrag zur NIS2-Compliance
Netzwerkisolatoren sind keine klassische Cybersecurity-Lösung – aber sie leisten einen wichtigen Beitrag zu:
- Verfügbarkeit und Betriebssicherheit
- Reduzierung physikalischer Risiken
- Schutz sensibler Systeme in kritischen Umgebungen
Damit unterstützen sie zentrale Anforderungen der NIS2-Richtlinie im Bereich:
- Risiko- und Sicherheitsmanagement
- Systemresilienz
- Schutz kritischer Infrastruktur
Qualität „Made in Germany“
Alle Netzwerkisolatoren von EMO Systems werden:
- in Deutschland entwickelt und gefertigt
- zu 100 % geprüft (Performance & Spannungsfestigkeit)
Das garantiert höchste Zuverlässigkeit – ein entscheidender Faktor für sicherheitskritische Anwendungen.
Fazit
NIS2 erfordert ganzheitliche Sicherheitskonzepte.
Neben IT-Security und Prozessen spielt die physikalische Stabilität der Infrastruktur eine zentrale Rolle.
Netzwerkisolatoren wie der EN-1005+ sind daher ein sinnvoller Baustein innerhalb einer umfassenden NIS2-Strategie – insbesondere in OT-, Industrie- und Medizinumgebungen.

